Inhalative Sedierung

Monitoring der Sedierungstiefe


Thema: Analgosedierung

 
Prof. Dr. med. Jörg Rathgeber

Jörg Rathgeber

Prof. Dr. med., Hamburg

Kontakt

Monitoring der Sedierungstiefe

Ein entscheidender Vorteil gegenüber der Verwendung von intravenösen Substanzen besteht in der Möglichkeit einer kontinuierlichen Abschätzung der aktuellen Sedierungstiefe.

Während die Sedierungstiefe bei Verwendung intravenöser Sedativa durch Messung von EEG-Surrogaten über Stirn-Klebeelektroden technisch schwierig und fehlerbehaftet ist (s.o.), erlaubt die kontinuierliche Messung der Narkosemittelkonzentration in der Ausatemluft des Patienten eine genaue, einfache und korrekte Aussage zur aktuellen Sedierungstiefe (Avidan et al. 2008, Kreuer et al. 2007, Servin und Billard 2014).

Diese Möglichkeit wird während der Narkose schon seit Jahrzehnten genutzt und bedarf lediglich eines Monitors zur kontinuierlichen Messung der sog. endtidalen Narkosemittelkonzentration. Diese entspricht der Narkosemittelkonzentration in den Alveolen und somit annähernd der Konzentration im arteriellen Blut des Patienten (Eger et al. 1965, Michael 2006).

Aus dem Inhalt


Vorteile im Überblick

Volatile Anästhetika besitzen extrem kurze kontextsensitive Halbwertszeiten.

weiter…


Schmerz-Scores

Die objektive Erfassung von Schmerzen bei kritisch kranken und intubierten Patienten ist schwierig. Dementsprechend dürftig sind Daten aus evidenz-basierten Untersuchungen. Die folgenden Empfehlungen zur Beurteilung von Schmerzzuständen bei …

weiter…


Monitoring der Sedierungstiefe

Ein entscheidender Vorteil gegenüber der Verwendung von intravenösen Substanzen besteht in der Möglichkeit einer kontinuierlichen Abschätzung der aktuellen Sedierungstiefe.

weiter…


Arbeitsplatzbelastung durch volatile Anästhetika?

Eine mögliche Arbeitsplatzbelastung mit Narkosegasen ist ein häufig vorgebrachtes Argument gegen den Einsatz volatiler Anästhetika auf der Intensivstation…

weiter…


Ist Sedierung eigentlich gleich Narkose?

Vom Prinzip ja. Dabei ist die Narkose nichts Anderes als eine tiefe Sedierung, bei der der Patient nicht mehr erweckbar ist. Das heißt, die Übergänge zwischen Sedierung und Narkose sind fließend…

weiter…


Heutige Sedierungsregimes

Trotz der allgemein akzeptierten Notwendigkeit einer adäquaten Analgosedierung besteht derzeit weder bei den Intensivmedizinern noch beim Pflegepersonal ein breiter Konsens, wie und mit welchen…

weiter…


Vorteile der Sedierung mit volatilen Anästhetika

Volatile Anästhetika, bekannt aus dem OP, verfügen im Vergleich zu den bekannten intravenösen Sedativa über eine extrem kurze kontext-sensitive Halbwertszeit und damit eine exzellente Steuerbarkeit…

weiter…


Kardioprotektion

Neben kurzen Aufwachphasen […] und kurzen Zeiträumen bis zur Extubation […] sind die kardioprotektiven Wirkungen volatiler Anästhetika schon seit Jahren bekannt…

weiter…

Hinweis


User Hinweis

Diese Webseite stellt eine Daten- und Artikelsammlung zum Thema "Inhalative Sedierung" dar.

Jede Applikation bzw. Dosierung erfolgt auf eigene Gefahr des Benutzers.

Mit der weiteren Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden.

Weitere Informationen im Impressum.

Falls Sie der Nutzungsbedingung nicht zustimmen, klicken Sie bitte hier.